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Nikolaus-Fest

Weil die Wartezeit bis Weihnachten besonders den Kindern lang erscheint, ist die Nacht auf den 6. Dezember ein schönes und spannendes Highlight. Dann kommt der Nikolaus. Er bringt Süßigkeiten und kleine Geschenke. Das macht er heimlich und ganz leise in der Nacht – ganze Generationen von Kindern haben schon versucht, in gerade dieser Nacht wach zu bleiben, um den gütigen Alten wenigstens einmal zu sehen.

Aber irgendwann kam dann doch der Schlaf …

Dann füllt der Nikolaus die blank geputzten Stiefel mit all den Sachen, die die Zeit vor Weihnachten so besonders schön machen: Süßigkeiten, Orangen, Mandarinen, Nüsse, Weihnachtsplätzchen und duftende Tannenzweige als schöne Dekoration. In so manchem Nikolausstiefel stecken auch kleine Geschenke.

Der wahre Nikolaus

Das Nikolausfest geht zurück auf den Bischof von Myra, der am 6. Dezember des Jahres 345 verstorben war. Myra liegt auf dem Gebiet der heutigen Türkei. Bischof Nikolaus hatte ein besonders großes Herz für die Kinder und für alle Bedürftigen, denen er gern half und die er beschenkte. Sein ganzes Vermögen hatte er unter die Armen verteilt.

Zu Zeiten der Christenverfolgung wurde der Bischof gefangen genommen und gefoltert. Im Übrigen ranken sich um Bischof Nikolaus von Myra noch viele weitere Legenden.

Seine Güte, die Großherzigkeit und sein Vorbild waren Auslöser der Verehrung des heiligen Nikolaus, der im Übrigen auch Schutzpatron der Seefahrt ist. Rasch wurde er zu einem der populärsten Heiligen und zu seinen Ehren wird das Nikolausfest an seinem Namenstag, dem 6. Dezember, gefeiert.

Was aus Nikolaus geworden ist

Ursprünglich hatte man sich Nikolaus schlichtweg als Mann der Kirche, als Bischof, vorgestellt. Im Laufe der Zeit vermischten sich aber verschiedene christliche Legenden und Bräuche und dem Nikolaus wurden Anteile von Väterchen Frost und vom Weihnachtsmann zugesprochen. Man fragt sich auch, wie der Nikolaus aus der Türkei zu einem Schlitten und zu einem Rentier kam.

Im Jahr 1927 erklärte ein finnischer Radiosender kurzerhand Finnland zum Wohnort des Nikolaus. Deshalb nutzt er den Schlitten, das ideale finnische Fortbewegungsmittel, das traditionell von einheimischen Rentieren gezogen wird.

Auswanderer brachten die Geschichte des finnischen Nikolaus mit Schlitten und Rentieren nach Amerika. Dort wurde aus dem heiligen Nikolaus der Santa Claus, den die cleveren amerikanischen Zeitungen so abbildeten, wie wir ihn kennen: Als freundlichen alten Mann mit dichtem, weißem Bart, einer fellbesetzten Mütze, einem langen roten Mantel und einem ganz milden Lächeln.

Knecht Ruprecht und die Krampusse am Nikolotag

Nicht nur Geschenke bringt der Nikolaus. Ihm wird eine große Autorität zugesprochen, er soll alles sehen können und sehr klug sein, was viele Eltern durchaus ausnutzen. Dann kommt Nikolaus nicht nur mit einem Sack voller Süßigkeiten und Geschenke, sondern auch mit einer eindrucksvollen Abreibung für nicht ganz so artige Kinder.

Dafür steht dem gütigen Mann mancherorts ein Knecht namens Ruprecht zur Seite. Ruprecht ist quasi „der Mann für das Grobe“, der den rüpeligen Kindern mit seiner Rute einen gehörigen Schrecken einjagt.

Anderswo sorgen Krampusse, kettenrasselnde Schreckgestalten, am Nikolotag, dem 5. Dezember, für Leidensdruck bei den Unartigen - und Nikolaus belohnt die Lieben und Braven mit schönen Geschenken.

Deko fürs Fest

Bei einem traditionellen Nikolaus-Fest dürfen die Farben Rot, dunkel Grün und Weiß natürlich nicht fehlen. Richtig Stimmungsvoll wird es, wenn man die Klassiker der kleinen Nikolo-Geschenken mit in die Dekoration einbaut: Nüsse, Manderinen, Tannenzweige. Für die Bastler ein guter Tipp: getrocknete Orangen und Mandarinenscheiben sehen nicht nur hübsch aus sondern verbreiten auch ncoh einen angenehm weihnachtlichen Duft.

Nikolaus Tischdecke

 

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